Arbeitsweise

Wie wir geistig seelisch arbeiten

Im Mittelpunkt steht das wahre SELBST, das ICH BIN, das meist hinter den Geschichten des Egos verborgen ist. 
In dieser Trennung liegen all unsere Konflikte mit uns selbst, mit den Dingen unseres Lebens und mit anderen Menschen.
Hinter dem Willen, eine Aufstellung, einen Einzeltermin zur Lebensberatung oder eine JIN SHIN JYUTSU Behandlung bei uns zu buchen, steht immer auch der Wunsch, sich selbst und andere zu heilen.
Hinter dem Wunsch zu heilen, steht wiederrum die Sehnsucht nach dem GANZEN, dem EINS-SEIN mit uns SELBST und ALLEM – der QUELLE ALLEN SEIN.
Das hört sich einfacher an, als es tatsächlich ist, denn das Ego verteidigt seine Existenz – wenn es sein muss, auch bis zum Tod – nur um sich selbst nicht aufgeben zu müssen.
Das hängt damit zusammen, dass wir noch nicht erkennen können, dass hinter der Schattenwelt des Egos das Licht unseres wahrhaftigen SELBST leuchtet. Immer schon geleuchtet hat.
Zur Heilung gibt es zwei Wege:
Der erste Weg ist, die Heilung wird zu uns in das Selbst hineingegeben - zu unserem Ego gewissermaßen geführt.
Diese Form der Heilung könnte man als Symptombehandlung bezeichnet werden, was nur kurzfristig Linderung verschafft.
Der zweite Weg ist, das Selbst zur Heilung zu führen denn die Heilung liegt in jedem von uns selbst.
Aus der Medizin wissen wir, wir können Schmerz mit Medikamenten lindern, was aber nicht automatisch bedeutet, die Ursache zu beheben.
Die Entscheidung, das Selbst zur Heilung zu führen, liegt allein bei uns selbst und kann von keinem Heiler der Welt übernommen werden.
Würden wir den Anspruch stellen, Dich zur Heilung zu führen, würde das bedeuten, Dein individuelles Selbst mitsamt seinen Ego- und Schattengeschichten zu übergehen. Doch das Ego lässt sich nicht übergehen. Nur Du und ich selbst können durch unsere Schattenwelt gehen, denn wir selbst haben sie erschaffen.

Wie wir zur Heilung kommen können
Zunächst steht immer ein Anliegen im Raum und die damit verbundene Geschichte.
Die Aspekte der Geschichte können objektiv gemacht werden, um zu schauen, was gehört zum SELBST und was gehört zum Ego, dem kleinen Selbst.
Das ist gleichbedeutend zu unterscheiden, wie und wo halten wir unsere Illusionen aufrecht und wo wollen wir wirklich zur Wahrheit finden.
Die Wahrheit ist immer das EINE, das ICH BIN, mit dem wir schon immer verbunden waren und das durch die Schleier unserer Geschichten nicht sichtbar war.
Der einzige Weg, um zur Wahrheit zu kommen, ist die Vergebung.
Vergebung wird oft als „Schuld vergeben“ gleichgesetzt, was aber ein Widerspruch ist, denn Schuld selbst ist ebenfalls ein Konstrukt des Egos, ist immer Trennung.
Schuld vergeben bedeutet immer auch zugleich, Schuld aufrecht zu erhalten, Trennung aufrecht zu erhalten.
Vergebung bei uns hingegen bedeutet, wir verlassen die illusorische Welt des Egos und erkennen unser wahres SELBST an, im EINS-SEIN mit ALLEM.
Nur im EINS-SEIN ist dauerhafter Frieden, können wir aus der Bedingungslosigkeit uns SELBST und andere LIEBEN.
Nur wo LIEBE ist, kann auch HEILUNG geschehen. LIEBE ist die eine WAHRHEIT hinter den vielen Wahrheiten des Selbst.
Diese Wahrheit bezeichnen wir auch als GOTT. Das ruft beim Ego Unbehagen aus, denn für das Ego ist GOTT bestenfalls ein Götzenbild.
GOTT als Götzenabbild, als Projektion des Glaubens, ist aber auch nur eine Trennung von IHM SELBST und somit von uns SELBST.
GOTT SELBST oder der CHRISTUS oder der BUDDHA SELBST sind das ERLEBEN in uns.
Das ERLEBEN in der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE ist VOLLKOMMEN. 
Das VOLLKOMMENE ist HEILUNG, denn im EINS-SEIN mit dem SELBST war schon immer ALLES HEIL.
Das, wohin wir führen können, ist die Erinnerung daran und die Erkenntnis, dass dies nur der einzige Weg sein kann, um Frieden, Glück und Freude in unser Leben und das Leben unserer Mitmenschen zu bringen.

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